Sonne, Meer und traumhafte Strandbuchten, malerische Felsenküsten und kilometerlange Sandstrände - damit ist die Algarve zu Recht berühmt geworden.

Wetter & Klima

Die wärmsten Monate sind Juni, Juli, August und September. In dieser Zeit steigen die Tagestemperaturen durchschnittlich bis 28°C an. Da aber eigentlich immer eine leichte Brise vom Meer her weht, ist es fast nie unerträglich heiss. Jedoch ist ein warmes Kleidungsstück im Reisegepäck unerlässlich, da selbst im Sommer die Abende windig und frisch sein können.
Mit 3000 Stunden Sonnenschein pro Jahr ist die Algarve eine der wettersichersten Regionen der Erde und mit Abstand die Region Europas mit der längsten Sonnenscheindauer. Selbst im Winter fallen die Temperaturen nur sehr selten unter die 10°C. Ein tropisches Paradies das ganze Jahr hindurch. 

 Klimatabelle

Landschaft & Natur

Landschaftlich teilt sich die Algarve in drei natürliche Regionen auf, die sich auch aufgrund ihrer Besiedelung und touristischen Erschlossenheit deutlich unterscheiden. Die SERRA ist ein aus Sandstein und Tonschiefer bestehendes, sich auf einer Höhe von 300-500 m hinziehendes Hügelland. Im Nordwesten ragt die Serra de Monchique empor mit dem höchsten Punkt Pico da Foia (902 m). Obwohl die Serra etwa 50% des Gebietes der Algarve ausmacht, ist sie nur dünn besiedelt und mit Ausnahme von Monchique und Umgebung von Touristen kaum besucht.

Der BARROCAL schließt sich nach Süden hin an und umfasst etwa 25% der Region. Auf dem bis zu 400 m Kalk-Hügelland wird hauptsächlich Landwirtschaft betrieben. Der Küstenstreifen LITORAL bildet das touristische Herzstück der Algarve. Hier konzentrieren sich Fremdenverkehr, die größten Städte und die wirtschaftlichen Aktivitäten der Region überhaupt.

Weltbekannt ist der Küstenstreifen zwischen Faro und dem äußerst westlich gelegenen Cabo de São Vincente, die sogenannte Felsalgarve. Die 20-50 m hohe Steilküste mit unzähligen Grotten und malerischen Felsformationen wird unterbrochen durch feinsandige Strände und kleine Buchten, die teilweise nur mit dem Boot erreichbar sind. Die aus Kalk-und Sandstein bestehenden Felsen schimmern gelb und rötlich –braun. Dieser Küstenstreifen wird auch BARLAVENTO (die in Windrichtung liegende Küste) genannt.

Landschaftlich weniger "aufregend" ist die Sandalgarve, der Küstenstreifen östlich von Faro bis zum Rio Guadiana. Das SOTAVENTO (die dem Wind abgekehrte Küste) hat lange flache Sandstrände, Dünen und Pinienhaine. Zwischen Faro und Cacela befinden sich die Strände auf den vorgelagerten Inseln, die per Boot erreichbar sind.

Strände

Die Algarve hat ganz unterschiedliche Küstenlandschaften: die noch weitgehend unberührten und vielfach menschenleeren Strände der Costa Vincentina im Westen, malerische Sandbuchten an der Felsalgarve und
endlos lange Strände an der Sandalgarve.

Die Praia de Alvor und die Praia dos Três Irmãos sind die Fortsetzung der Meia Praia jenseits der Flussmündung   und der Molen von Alvor – ein weitläufiger breiter Sandstrand, an den sich nach Osten hin (bei Prainha) einige hübsche Felsbuchten anschliessen. Die Gastronomie ist vielfältig und es gibt diverse Sportmöglichkeiten.

Die Praia da Rocha. Direkt am Ort erstreckt sich ein breiter Sandstrand mit einigen Felsen; oberhalb des Strandes gibt es eine Strasse mit hohen Apartmentblöcken, zur Hauptsaison ist der Strand sehr voll. Es gibt zahlreiche Restaurant an der bekannten Strandmeile, die auch für Kinder und Spaziergänger sehr geeignet ist.

Westlich von Albufeira gibt es einige sehr hübsche kleinere Buchten (z.B. Praia de São Rafael, Praia da Coelha und Praia do Castelo); direkt am Ort liegt ein recht schöner, städtischer Strand, der in der Hauptsaison überfüllt ist; etwas leerer ist es meist weiter östlich bei Oura.

Einer meiner Favoriten ist die Praia da Falésia. Längster Sandstrand der Gegend, er zieht sich bis zu Vilamoura, ist allerdings nicht allzu breit. Gut geeignet für Kinder, und auch Surfer und Wellenreiter
dürften ihren Spass haben. Charakteristisch ist die leuchtend rote Felsküste.

Die Praia do Vau liegt nur 10 Gehminuten von der Ferienwohnung in Portimão entfernt. Dieser Strand schließt sich dem Sandstrand von Praia da Rocha in westlicher Richtung an. Zwischen der Praia do Vau und dem Sandstrand von Praia da Rocha liegen Strandabschnitte mit malerischen Felsformationen im Wasser und am Strand - in manchen Reiseführern und auf einigen Karten auch als "Praia dos Três Castelos"bezeichnet. Sie können hier durchgehend am Strand spazieren gehen. Im Wasser ist wegen der Felsen Vorsicht geboten. Die Praia do Vau ist im Sommer sehr voll, er wird wegen seines feinen Sandes und des flachen Wassers auch viel von Einheimischen besucht. Für Kinder ist dieser Strand gut geeignet. Der Strand wird bewacht, Liegen können gemietet werden und Restaurants sind ebenfalls vorhanden.

Essen & Trinken

Die Küche der Algarve wird vom frischen Fisch und den Meeresfrüchten des nahen Atlantiks dominiert. Im hügeligen Hinterland gibt es delikate Gerichte von Lamm oder Wild zu moderaten Preisen. Die berühmte Cataplana, wird im Original über dem offenen Feuer zubereitet und ist ein Muss für jeden Besucher. Der Einfluss früherer Kolonien trägt zur Reichhaltigkeit der Küche ebenso bei wie das maurische Erbe. Und selbstverständlich findet der Gast internationale Gastronomie aus aller Welt

Kulinarische Einflüsse von außerhalb lassen sich nur sehr begrenzt erkennen, die Hauptrolle spielt die traditionelle Hausmannskost, deren Rezepte von Generation zu Generation weitergereicht werden. Zu den wenigen, denen es gelungen ist, sich nachhaltig einen Platz auf der portugiesen Speisekarte zu sichern gehören
die Goten, die Portugal mit dem Eintopf vertraut machten, der heute in vielerlei Versionen ein wichtiger Bestandteil der heimischen Küche ist. In dieser Hinsicht noch bedeutender war jedoch die maurische Besetzung, der die Algarve viel von ihrem ganz eigenen Geschmack zu verdanken hat. Das tritt nicht nur in dem interessanten Angebot an Kuchen und Süßigkeiten zutage, sondern auch in Speisen wie “Xarém”, einem Gericht aus Maismehl und Meeresfrüchten.

Wie im übrigen Land haben auch die Algarvios viel für einen gutes Schlückchen über. Die Algarve Weine sind es sicherlich wert probiert zu werden, aber wer einen etwas edleren Tropfen bevorzugt, sollte lieber auf die Weine anderer Regionen zurückgreifen. Im Sommer ist ein kühler “vinho verde” – ein frischer, junger, leicht sprudeliger Wein – einfach unschlagbar.

Eine herzhafte “feijoada” (Bohneneintopf) oder “caldeirada” (Fischeintopf) sowie frisch Gegrilltes wird von den Einheimischen am liebsten mit ein, zwei Gläschen “aguardente” herunter gespült. Der hochprozentige Schnaps hat vielerlei Gesichter, aber das wohl bekannteste heimische Gebräu ist der “medronho”, der aus den Früchten des Erdbeerbaums hergestellt wird, welcher auf den Hügeln z.B. der Monchique wächst. Und dann gibt es da natürlich noch den köstlichen Portwein, den ausgezeichneten Kaffee und all den vorzüglichen Käse. Lassen Sie sich die Algarve auf der Zunge zergehen.


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